Bewegung für Luca

Bikecommunity – SIND WIR eine Familie ?

Mountainbiken – unser Sport.
Spaß steht ganz oben auf der Prioritätenliste.

Einen unvergesslichen Tag erleben, den Alltag vergessen, in den Flow finden oder aber Ballern bis das Grinsen nicht mehr zu halten ist … dafür suchen wir die Trails und Spots.
Dafür lieben wir den Sport.

Lesen wir tragische Nachrichten,
so verbreiten sich diese zwar in Windeseile, klingen aber oft genau so schnell wieder ab.

Verdrängen.
Vergessen.
Es fühlt sich irgendwie nicht gut an.
Und man bekommt eh gleich Besuch von Freunden, dann will man sich nicht die Laune versauen lassen, ausserdem gibt es auf der Welt so viele schlimme Schicksalsschläge und Ungerechtigkeiten – also schnell an was Anderes denken. Das macht so depressiv und überhaupt:
Pech haben meist nur die Anderen.

Das eigene Leben läuft weiter …
Menschlich und überlebensnotwendig.
(ich schließe mich selbst nicht aus !)

Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich an diesen Text setzen konnte. Zu frisch war noch die Erinnerung an die Bollerwagen Adé Tour zum ersten Mai, die wir mit der Unterstützung von Luca Biwer von der Mountainbikeschule Saar organisiert haben.
Was ihm, einem begnadeten Biker, Fahrtechniktrainer und Freund kürzlich zugestoßen ist, hat mich zutiefst erschüttert und nachdenklich gemacht.

Wie schnell kann ein einziger Tag ALLES verändern.

Um das Ausmaß dieses Tages zu begreifen sind dennoch paar Fakten unumgänglich:
Beim Training in den Vogesen ist ihm ein Sprung misslungen.
Es ist so unglücklich mit dem Kopf aufgekommen, dass er nun tetraplegisch gelähmt ist.
Der Begriff wird nicht Jedem etwas sagen.
Dies bedeutet, dass weder die Beine, noch die Arme mehr mitspielen.
Es braucht nicht viel Vorstellungskraft um zu begreifen, was dies für Luca, seine Familie und Freunde bedeutet.

Ich will ich mit diesem Post nicht auf die Tränendrüse drücken. Es wäre sicher das Letzte, was Luca wollen würde.
Ich wünsche mir, dass WIR, die Bikecommunity was TUN !


Was wäre wenn,

WIR :
Fahrtechnikschulen, Biker, Sportler, MENSCHEN nur
EINEN TAG
des eigenen Arbeitslebens aus dem Gemeinschaftssinn,
dem Geist der Bikecommunity herschenken würden ?

Vielleicht bin ich eine Illusionistin, aber der Gedanke lässt mich nicht los:

Wenn EIN Tag

das gesamte Leben eines Menschen so drastisch verändern kann,

Wieviel ist es dann wert,

EINEN einzigen der Eigenen herzugeben ?

Um Luca die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen.
Damit seine Familie zumindest um die eine Sorge, die unfassbar hohe finanzielle Belastung, entlastet wird (durch die Härte des Schicksals wird sich diese Belastung über viele Jahre hinwegziehen).

 

BIKER – Wir sind EINE Familie  !

Unser gemeinsamer Verein, BIKE AID, hat die „Bewegung für Luca“ ins Leben gerufen.
Alles Infos wie Ihr helfen könnt, findet Ihr dementsprechen hier:

 

Ich weiss, dass Lucas Schicksal ganz viele Menschen tief bewegt hat und Viele bereits aktiv sind oder gerade Pläne schmieden, wie sie am besten helfen können !
♥ STARK ♥

 

 

Mirella


Die Einnahmen des letzten Fahrtechnikurses, samt dem Extra der Teilnehmer gehen daher an die „Bewegung für Luca “ 😉